GSG Duisburg – HSG Hiesfeld/Aldenrade 17:37 (9:19)

20 Tore Unterschied: HSG macht es deutlich

Für Helmut Menzel, Trainer bei den Gästen, war es ein komisches und für beide Parteien undankbares Spiel. Einerseits, weil er – ebenso wie einige seiner Spielerinnen – eine Vergangenheit bei der GSG hat. Andererseits, weil der Sieger des Derbys gefühlt schon im Vorfeld feststand. „Eigentlich waren wir dazu verdammt, unsere Gastgeberinnen klar aus der Halle zu schießen. Das ist uns zwar auch mit 20 Toren Differenz gelungen, aber wir haben uns dennoch teilweise selber im Weg gestanden und so einiges in den Sand gesetzt“, haderte der Coach der HSG mit der hohen Fehlerquote, vor allem zu Beginn des zweiten Durchgangs.

Daniela Getz war mit drei Toren am klaren 37:17-Sieg der HSG Hiesfeld/Aldenrade bei der GSG Duisburg beteiligt. Die Gastgeberinnen aus Großenbaum hatten erneut nur einen kleinen Kader. STEFAN AREND

Ein wenig Mitleid empfand Helmut Menzel außerdem für seinen Ex-Club, der mit limitiertem Kader antrat. Sein Gegenüber, Mutlu Yurtseven, wollte den kleinen Spielerinnenstamm dagegen nicht erneut als Ausrede für die Niederlage heranziehen. „Es ist müßig, immer wieder dieses Thema anzusprechen. Das können wir nun mal aktuell nicht ändern. Wir haben gut begonnen und konnten das Spiel mitgehen und auch gegenhalten. Was uns wieder zurückgeworfen hat, waren einige überhastete Angriffe und gehaltene Bälle, sodass die HSG Tor um Tor davonziehen konnte“, erklärte der Coach der Großenbaumerinnen. Er befand außerdem, dass die GSG nach der Pause stark begonnen hatte. Mit dem Resultat, dass – rein auf diese Spielphase gesehen – das Duell vollkommen ausgeglichen war. Dann aber verletzte sich Jessica Kaiser und beim Rest ließen die Kräfte nach. Auf der Bank fanden sich angesichts nur einer Auswechselspielerin auch keine Alternativen mehr.

 

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